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Es gibt Menschen, die einen Raum nur betreten müssen und gleich präsent sind. Sie fallen einem sofort auf, nicht weil sie durch ihre Lautstärke alle anderen übertönen oder ein besonders schrilles Outfit gewählt haben. Sie sind auf eine sehr angenehme und faszinierende Art präsent. Sie umweht eine souveräne und leuchtende Ausstrahlung.

Wenn du deine Mitmenschen auch auf eine charmante und sympathische Art verzaubern und für dich gewinnen möchtest und mit einer starken und souveränen Ausstrahlung faszinieren willst, kommt jetzt die gute Nachricht: Ja, es ist erlernbar!

Es ist nicht alleine den Menschen vorbehalten, die scheinbar mit diesem Talent geboren wurden.

Was du dafür brauchst sind vor allem zwei Fähigkeiten: Emotionale Intelligenz und soziale Kompetenz. Sie spielen bei deiner Wirkung eine entscheidende und wichtige Rolle. Für den Startschritt auf deinem Weg zu faszinieren möchte ich dir in diesem Artikel 14 Impulse mitgeben.

Alles was du brauchst ist ein Journal, einen Stift und etwas Zeit für dich.

 

1. Deine Stärken

Kennst du deine Stärken, deine besten Eigenschaften? Also all das was schon in dir steckt, was schon längst da ist. Mach dir in deinem Journal eine Liste und notiere dir 5 deiner besten Eigenschaften!

Einige Beispiele:
selbstbewusst, sensibel, emphatisch, tolerant, kontaktfreudig, freundlich, offen, hilfsbereit, zuverlässig, mutig, belastbar, kritikfähig, kreativ, gelassen, optimistisch, entschlossen, zielstrebig, ehrgeizig,… .

2. Wie schätzen dich andere ein?

Was schätzt dein Umfeld ganz besonders an dir? Welche 5 Eigenschaften gehören ihrer Meinung nach zu deinen besten?

Bitte 5 Freunde oder Menschen aus deiner Familie um ihre Einschätzung und notiere dir die von ihnen genannten Eigenschaften.

Welche Eigenschaften überschneiden sich mit denen von deiner Liste? Stimmt das Bild das du von dir hast mit dem Fremdbild überein? Desto mehr Übereinstimmungen du hast, desto authentischer ist dein Auftreten.

3. Deine Wirkung

Bist du mit deiner Außenwirkung zufrieden? Falls du noch nicht zufrieden mit deiner Wirkung bist, kannst du gezielt daran arbeiten.

Wer ist dein Vorbild und was gefällt dir besonders gut an ihr/ihm? Welche Eigenschaften sind dir besonders wichtig? Welche Wirkung möchtest du auf andere haben?

Konzentriere dich auf die Dinge die dir ganz besonders wichtig sind und fange an sie bei dir zu verstärken. 

4. Deine Schwächen

Nimm dir einen Moment Zeit und schreibe dir auf, was du gerne an dir ändern würdest. Welche Äußerlichkeiten, Fähigkeiten oder Eigenschaften wären das? Nimm dir ruhig so viel Zeit wie du brauchst, bevor du weiterliest.

Hast du alles aufgeschrieben? Wie viele Dinge stehen nun auf deiner Liste? Sind dir sofort etliche „Makel“ eingefallen, oder hast du nur eine kleine Liste mit vielleicht 2 oder 3 Punkten zusammen bekommen?

Wenn du, bewusst oder auch unbewusst, sehr kritisch mit dir bist, wirkt sich das auch negativ auf deine Ausstrahlung aus.

Wenn du festgestellt hast, dass du nicht perfekt bist, dann geht es dir so wie den meisten Menschen.
Aber kleine Schwächen und Makel machen dich sympathisch. Akzeptiere die kleinen und konzentriere dich nur auf die großen und wirklich wichtigen.

5. Deine Werte

Welche Werte sind dir am wichtigsten? Schreib aus der der Liste deine persönliche Top 3 in dein Journal und  versuche sie täglich zu leben! 

A Ausstrahlung, Achtsamkeit, Autorität, Authentizität, Aktivität, Ausgeglichenheit, Abwechslung, Anerkennung, Aufgeschlossenheit 

B Bildung, Begeisterung, Bescheidenheit

D Disziplin, Dankbarkeit 

E Ehrlichkeit, Energie, Einfluss, Empathie 

F Freundlichkeit, Freundschaft, Führung, Fleiß, Frieden, Fürsorglichkeit 

G Gelassenheit, Geborgenheit, Genialität, Geselligkeit, Gesundheit, Genuss, Geduld, Gerechtigkeit 

H Hilfsbereitschaft, Harmonie, Humor

I Integrität, Intelligenz, Intuition, Individualität

K Kreativität, Karriere, Kompetenz

L Loyalität, Liebe, Leistung, Lebensfreude, Leidenschaft

M Mut, Macht 

O Optimismus, Offenheit

P Pünktlichkeit, Persönlichkeit 

R Reichtum, Ruhm, Religion, Respekt, Rücksichtnahme

S Spiritualität, Schönheit, Selbstachtung, Selbstbewusstsein, Spaß, Sicherheit, Sparsamkeit

T Toleranz, Treue, Tüchtigkeit

U Unabhängigkeit

V Vertrauen, Verständnis, Verlässlichkeit 

W Würdigung, Willenskraft, Wissen, Wahrheit, Würde

Z Zärtlichkeit, Zuverlässigkeit, Zielstrebigkeit 

6. Stilsicher

Der erste Eindruck zählt und da spielt ein ordentliches und gepflegtes Erscheinungsbild natürlich eine wichtige Rolle. Es gilt also: Wähle dein Outfit immer dem Anlass entsprechend und passend!

Versuch mit deiner Kleidung deine Proportionen immer vorteilhaft in Szene zu setzten. Unterstreiche all deine Vorzüge und kaschiere die Stellen, die du nicht so gerne an dir magst. Denn wenn du dich in deinem Outfit wirklich wohl fühlst, wirkt sich das unmittelbar auf deine Ausstrahlung aus

7. Der Freundlichkeit-Check

Wie freundlich wirkst du auf andere? Bist du anderen gegenüber meistens freundlich und höflich, oder begegnest du den Menschen eher genervt und gestresst?

Bist du vielleicht der Meinung nur mit Ellenbogen kommt man weiter? Wer nett ist verliert? 

Das aber tatsächlich genau das Gegenteil der Fall ist, zeigt die Geschichte vom Tempel der tausend Spiegel:

„In Indien gab es einen Tempel, der ‘Tempel der tausend Spiegel‘ genannt wurde.
Er lag hoch oben auf einem Berg und sein Anblick war gewaltig.

Eines Tages hörte ein Hund von dem Tempel. Man erzählte sich, dass jeder in diesem
Tempel sich selbst und die Welt erkennen konnte. 

Der Hund suchte den Tempel und erklomm schließlich den Berg. Dann stieg er die Stufen des Tempels hinauf und trat durch das Tor.

Als der Hund den Saal der tausend Spiegel betrat, sah er tausend Hunde. Er bekam Angst, sträubte das Nackenfell, knurrte furchterregend und fletschte die Zähne. Und tausend Hunde sträubten das Nackenfell, knurrten furchterregend und fletschten die Zähne.

Voller Panik rannte der Hund aus dem Tempel und lief ins Tal. Von nun an glaubte er, dass die ganze Welt aus knurrenden, gefährlichen und bedrohlichen Hunden besteht. 

Einige Zeit später erklomm ein anderer Hund den Berg. Er stieg die Stufen hinauf und betrat den Tempel. Als er in den Saal trat, sah auch er tausend andere Hunde.
Er aber freute sich über die Spielkameraden. Er wedelte mit dem Schwanz, sprang fröhlich hin und her und forderte die Hunde zum Spielen auf. 

Als dieser Hund den Tempel verließ und zurück ins Tal lief, wusste er, dass die ganze Welt aus netten und freundlichen Hunden besteht, mit denen man herrlich spielen kann.“ 

Diese Geschichte erzählt etwas überspitz, wie unser eigenes Handeln und unsere Einstellung unsere Sicht auf die Welt prägt.

8. Humor bringt dich zum strahlen

Lachende und glückliche Menschen wirken anziehend! Daher gilt: Wecke dein Humor-Potenzial 

Sei mutig und trau dich lustig zu sein. Nimm dich selber nicht zu ernst, sei albern und versuch auch mal über dich selber zu lachen. Kein Jammern, Klagen oder schlechte Laune. Umgib dich mit Menschen die dich zum Lachen bringen und dich mit ihrer positiven Einstellung anstecken!

Humor ist der Mut zur Unvollkommenheit!

9. Wertschätzung

Jeder wünscht sich aufrichtige Wertschätzung! Wir wollen sie spüren, gezeigt oder vermittelt bekommen. Anerkennung für das was wir geleistet, erreicht oder geschafft haben. Ein respektvoller und höflicher Umgang untereinander trägt nicht nur dazu bei, dass sich Türen öffnen können, es gibt uns vor allem auch ein gutes Gefühl.   

Wertschätzung kannst du schon durch kleine Gesten zeigen. Es kosten dich nicht viel Aufwand und gibt dem anderen so viel!

Aber was genau bedeutet eigentlich Wertschätzung? 

Die Definition laut Wikipedia:

„Wertschätzung bezeichnet die positive Bewertung eines anderen Menschen. Sie gründet auf eine innere allgemeine Haltung anderen gegenüber. Wertschätzung betrifft einen Menschen als Ganzes, sein Wesen. Sie ist eher unabhängig von Taten oder Leistung, auch wenn solche die subjektive Einschätzung über eine Person und damit die Wertschätzung beeinflussen.

Wertschätzung ist verbunden mit Respekt, Wohlwollen und drückt sich aus in Zugewandtheit, Interesse, Aufmerksamkeit, Freundlichkeit.

10. Charme

Wer Charme bestizt, kann Menschen verzaubern! Tatsächlich besitzen charmante Menschen nicht nur die Fähigkeit uns zu beeindrucken, sie machen uns auf gewisse Art und Weise sogar glücklich. 

Wenn du andere auf charmante Art faszinieren willst, brauchst du diese Attribute:

– Stilsicherheit 

– Bescheidenheit

– ein freundliches Wesen

– gute Manieren

– eine postive Einstellung

– Selbstbewusstsein

11. Lächeln

Dale Carnegie beschreibt es in seinem Buch sehr treffend:

„Ein Lächeln bereichert den Empfänger ohne den Geber ärmer zu machen.
Keiner ist so reich, dass er darauf verzichten könnte, keiner so arm, dass er es sich nicht leisten kann.“

Ein ehrliches und offenes Lächeln kann viel bewirken und die Distanz zu anderen überwinden.

Was ein Lächeln für dich tun kann:

– es macht dich attraktiver

– es weckt Vertrauen beim Anderen

– es macht dich sympathisch 

– du wirkst offen

12. Small Talk

Für manche ist Small Talk nur eine nervige Plauderei. Oft liegt es dann aber auch daran, dass sie die Kunst des Small Talks nicht wirklich beherrschen. 

Wenn du aber jemanden für dich gewinnen willst, führt kein Weg daran vorbei. Small Talk steht immer am Beginn einer jeder Beziehung, ob privat oder geschäftlich. Es ist die Gelegenheit um Gemeinsamkeiten zu finden, sich besser kennenzulernen oder auch einfach nur um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. 

Wenn der Small Talk jedoch unmotiviert und desinteressiert geführt wird, dann kann das Gespräch tatsächlich zu einer oberflächlichen und langweiligen Plauderei werden. Wer aber die Kunst beherrscht, wird seinen Gesprächspartner in charmanter, lockerer und amüsanter Weise begeistern können.

Eine wichtige Regel beim Small Talk: Er wird als Dialog und nicht als Monolog oder Verhör geführt!

Interesse ist gut, Neugierde jedoch unangenehm. Stelle keine Fragen, die du selbst nicht beantworten würdest. Achte auch darauf, dass ihr beide in etwa die gleiche Redezeit habt.

13. Körpersprache

Auch die Körperhaltung spielt bei deiner Wirkung eine wichtige Rolle. 

Wenn du dich unsicher oder unwohl fühlst, werden sich diese Gedanken und Gefühle auch in deiner Körpersprache widerspiegeln. 

Doch das Ganze funktioniert ebenso auch umgekehrt. Mit einer veränderten Körperhaltung kannst du wiederum deine Gefühle beeinflussen. 

Versuche für einen kurzen Moment deine Haltung zu korrigieren. Halte den Rücken und den Kopf gerade, die Schultern entspannt. 

Danach probierst du das Gegenteil. Du machst dich ganz klein, lässt die Schultern hängen, senkst den Kopf, sackst in dich zusammen. 

Merkst du den Unterschied? Alleine durch die Veränderung der Haltung, änderst du dein Empfinden. Deine äußere Haltung ist in diesem Moment die Realität und sie beeinflusst dein Empfinden.

Die Körperhaltung kann alles sehr viel mehr beeinflussen, als uns oft bewusst ist.  

Zum Beispiel in Momenten, in denen wir uns übergangen fühlen, sei es im Meeting oder beim Metzger an der Theke. In diesen Momenten drängt sich oft der Gedanke auf „ich bin einfach nicht laut oder schnell genug.“

Das ist aber gar nicht nötig! Du musst vor allem präsenter sein! Achte in solchen Momenten auf deine Körperhaltung. Vielleicht hast du, bewusst oder auch unbewusst, eine passive Körperhaltung eingenommen. 

Richte dich auf, nimm mehr Raum für dich in Anspruch und halte Blickkontakt.

14. Selbstvertrauen

Und zum Schluss noch der wichtigste Punkt, der auch das Ergebnis aus den vorhergehenden 13 Punkten ist – das Selbstvertrauen! 

Je mehr du dir selber vertraust, dich selber magst, desto selbstsicherer wird auch dein Auftreten sein. Die wenigsten sind immer und in jeder Situation selbstbewusst und das ist auch vollkommen in Ordnung. Damit du aber nicht noch unsicherer wirst, ist es auch in diesen Momenten wichtig, wie du mit dir selber redest und was du von dir erwartest.  

Denn mit anderen sind wir oft viel vorsichtiger, nachsichtiger und nicht so kritisch wie mit uns selbst. Erwarte von dir nicht mehr und rede mit dir nicht anders, als du es auch bei anderen tun würdest! Denn die Freundlichkeit und Wertschätzung sollte schon bei uns selbst beginnen!